Slowenien beginnt mit EU-Präsidentschaft

Europas neues Problemkind übernimmt das Ruder

Als selbsterklärter Brückenbauer übernimmt Slowenien am 1.Juli die EU-Präsidentschaft. Dabei steuert der polarisierende Premier Janez Jansa auf den Spuren seines ungarischen Vorbilds Viktor Orban sein gespaltenes Land stets stärker ins Abseits: In der EU stößt der Rechtsausleger zunehmend auf Skepsis.

Vom Vorzeigeland zum Störfall? Premier Janez Jansa sorgt für skeptische Blicke auf Slowenien.

Vom Vorzeigeland zum Störfall? Premier Janez Jansa sorgt für skeptische Blicke auf Slowenien. Foto: AFP/Kenzo Tribouillard

Zumindest Ungarns rechtspopulistischer Premier Viktor Orban stimmt inbrünstig das Loblied auf den neuen EU-Ratsvorsitzenden Slowenien und „seinen tapferen Anführer“ an. Die Ungarn würden die Slowenen als „christliche Brüder“ sehen, versicherte der Rechtsausleger seinem Amtskollegen und Gesinnungsfreund Janez Jansa bei den Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag von Sloweniens Unabhängigkeit vergangene Woche.

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