Dänemark
Europäer beraten in Kopenhagen über Ukraine-Hilfe und Nahost
Wenn die europäischen Staats- und Regierungschefs sich in dieser Woche in Kopenhagen treffen, werden sie ihren Blick womöglich hin und wieder auch nach oben richten. Nach zahlreichen Drohnen-Vorfällen über dänischen Flughäfen und Militäreinrichtungen in den vergangenen Tagen wurden die Sicherheitsvorkehrungen für den informellen EU-Gipfel am Mittwoch und das Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) noch einmal deutlich verschärft.
Polizisten aus Dänemark, Schweden und Norwegen vor dem Amalienborg-Palast in Kopenhagen bereiten sich auf die Sicherung der Gipfeltreffen am Mittwoch und Donnerstag vor Foto: Sebastian Elias Uth/Ritzau Scanpix/AFP
So sollen u.a. rund 40 Bundeswehrsoldaten die Teilnehmer schützen – während diese passenderweise über die Verteidigungsfähigkeit Europas diskutieren. Nach Angaben des deutschen Verteidigungsministeriums sollen die Deutschen beim Erkennen und der Abwehr von Drohnen helfen. Auch die deutsche Luftabwehrfregatte „Hamburg“, die derzeit an der NATO-Mission „Baltic Sentry“ in der Ostsee teilnimmt, wird demnach vor Kopenhagen im Einsatz sein. Frankreich schickt 35 Soldaten sowie einen Hubschrauber. Dänemark hat für diese Woche alle zivilen Flüge unbemannter Flugobjekte verboten.