Mit Asselborn durch den Nahen Osten

„Es muss eine Perspektive geben, um aus diesem Dilemma rauszukommen“

Der Waffenstillstand zwischen Israel und Palästina bröckelt, über der Zukunft der gesamten Nahost-Region hängt ein grauer Nebelschleier. In diesem Klima der Ungewissheit reist Außenminister Jean Asselborn durch den Nahen Osten, die beiden Stationen auf seinem Weg heißen Ägypten und Jordanien. Das Tageblatt begleitet den Politiker auf seiner Dienstreise.

In der Megastadt Kairo traf Außenminister Asselborn zwei Männer, die eine wichtige Rolle auf der politischen Bühne Ägyptens spielen: Amr Mussa, Diplomat und früherer Außenminister, sowie den derzeitigen Außenminister Samih Schukri

In der Megastadt Kairo traf Außenminister Asselborn zwei Männer, die eine wichtige Rolle auf der politischen Bühne Ägyptens spielen: Amr Mussa, Diplomat und früherer Außenminister, sowie den derzeitigen Außenminister Samih Schukri Foto: Editpress/Christine Lauer

Die Waffenruhe zwischen der Hamas und Israel droht zu zerfallen. In der Nacht vom 15. auf den 16. Mai hat Israel wieder Ziele im Gazastreifen angegriffen – als Antwort auf Brandballons, die palästinensische Demonstranten über die Grenze hatten fliegen lassen. Das unheilvolle Interludium, bei dem nach Medienberichten niemand verletzt worden sei, scheint zu bestätigen, was Außenminister Jean Asselborn  wenige Stunden zuvor in Kairo – rund 400 Kilometer Luftlinie entfernt vom Krisenschauplatz – zu einer Handvoll Luxemburger Journalisten sagte: „Der Waffenstillstand hält nur, wenn es eine Perspektive gibt, aus diesem Dilemma rauszukommen.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Spanien

Ein neuer Korruptionsverdacht erschüttert das Land