Abenteurer Raphaël Fiegen

Erfolgreicher dritter Versuch: Der „Kungsleden“ als Hommage an den Vater 

„Jamais deux sans trois“: Im dritten Versuch hat Abenteurer Raphaël Fiegen den Kungsleden mit seinen Schlittenhunden bezwungen, selbst wenn die letzte Etappe anders ausfiel als ursprünglich geplant. 

Zurück in heimischen Gefilden: Raphaël Fiegen mit Kenai (l.) und Torino (r.)

Zurück in heimischen Gefilden: Raphaël Fiegen mit Kenai (l.) und Torino (r.) Foto: Editpress/Julien Garroy

Rund 500 Kilometer lang ist er, der Kungsleden (Deutsch: Königspfad) im schwedischen Teil von Lappland. Den Fernwanderweg nahm Raphaël Fiegen am 26. Februar bereits zum dritten Mal mit seinen Schlittenhunden in Angriff. Die erste Expedition schlug 2016 fehl, weil seine Hunde nicht ausreichend trainiert waren und der Schlitten außerdem zu schwer war. Trotzdem sprang als Resultat der beeindruckende Dokumentarfilm „Op 40 Patten“ heraus. 2019 nahm Fiegen einen zweiten Anlauf, die Strecke zwischen Hemavan und Abisko zu bewältigen. Fast zwei Jahre lang bereitete er sich und seine Hunde auf den Versuch vor und achtete darauf, seinen Schlitten so leicht wie irgend möglich zu halten. In der skandinavischen Wildnis ist man sich selbst überlassen und muss alles Lebensnotwendige dabei haben. Die Expedition scheiterte, das Schneemobil der Filmcrew und die Anhänger waren im unwegsamen Gelände kaputtgegangen. 

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