Großbritannien

Elon Musks Grok darf Leute nicht mehr ausziehen

Die britische Labour-Regierung von Premier Keir Starmer geht auf Konfrontationskurs zu Milliardär Elon Musk und dessen Internet-Plattform X.

Elon Musk diskutiert kontrovers über Meinungsfreiheit und Kinderpornografie in öffentlichen Debatten

Glaubt Elon Musk tatsächlich, dass Kinderpornografie durch die Meinungsfreiheit gedeckt sei? Foto: Justin Tallis/AFP

Noch in dieser Woche werden die zu Tausenden mittels sogenannter Künstlicher Intelligenz (KI) hergestellten sexualisierten Bilder von Frauen und Kindern gesetzlich unter Strafe gestellt. Zuvor hatte sich X geweigert, der Welle von Soft-Porno einen Riegel vorzuschieben, die mit Musk neuestem KI-Projekt Grok erzeugt werden kann.

Wie Wissenschaftsministerin Liz Kendall am Montagabend dem Unterhaus mitteilte, geben zwei im vergangenen Jahr verabschiedete, bisher aber noch nicht gänzlich umgesetzte Gesetze die rechtliche Handhabe zur Strafverfolgung. „Was da auf X kursiert, ist nicht nur abscheulich, sondern auch illegal.“ Wer sexualisierte Bilder verbreite, denen die gezeigte Person nicht zuvor ausdrücklich zugestimmt hat, mache sich strafbar: „Das gilt für Individuen ebenso wie für Plattformen“, unterstrich Kendall.

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