„Chaotische Zustände“

Einwohner Luxemburgs können vorerst nicht aus Kabul evakuiert werden

Die sechs Einwohner Luxemburgs, die sich derzeit in Afghanistan aufhalten, sitzen vorerst in Kabul fest, weil sie nicht auf das Flughafengelände gelangen. Das bestätigt das Verteidigungsministerium auf Tageblatt-Anfrage. „Sie werden weiter versuchen, auf das Gelände zu kommen“, sagt ein Sprecher des Verteidigungsministeriums.

Chaos vor dem Flughafen in Kabul

Chaos vor dem Flughafen in Kabul Foto: AFP

Die chaotischen Zustände in Kabul haben die Evakuierung der sechs Luxemburger Einwohner vorerst verhindert. „Tatsächlich haben sie versucht, auf das Flughafengelände zu gelangen, was aber aufgrund der chaotischen Zustände gescheitert ist“, sagt ein Pressesprecher des Luxemburger Verteidigungsministeriums. „Vor den von amerikanischen Soldaten bewachten Zugangspunkten haben sich riesige Menschentrauben gebildet, durch die man nur sehr schwer bis ganz nach vorne durchdringen kann.“ Es gebe nur ein paar Zugangspunkte und da wäre es bislang nicht geglückt, sich bis ganz nach vorne durchzuschlagen. Für die sechs betroffenen Personen werde nun ein neues Zeitfenster organisiert, in dem sie wieder am Flughafen erscheinen sollen. „Die Situation bleibt aber chaotisch“, sagt der Sprecher. Laut RTL sollen sich unter den sechs Luxemburger Einwohnern auch drei Kinder befinden.

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