Rumänien
Eine nationalistische Zeitenwende könnte Folgen für die EU-Unterstützung der Ukraine haben
Nach dem Etappensieg des rechtsextremen Präsidentschaftsanwärters Calin Georgescu verspüren die prorussischen Kräfte neuen Aufwind. Ausgemacht ist eine nationalistische Wende in Bukarest zwar noch keineswegs. Doch ein Machtwechsel könnte auch Folgen für die EU-Unterstützung der Ukraine haben.
Frei nach Da Vincis „Madonna mit Kind“, Kremlherrscher Wladimir Putin mit dem prorussischen rumänischen Präsidentschaftskandidaten Calin Georgescu im Arm. Das Bild wird während eines Protestes gegen den prorussischen Kandidaten gezeigt Foto: Daniel Mihailescu/AFP
Dem Paukenschlag zum Auftakt des dreiwöchigen Wahlmarathons könnte am Wochenende schon der nächste Theaterdonner auf dem turbulenten Politparkett Rumäniens folgen: Vor der Stichwahl der Präsidentenkür am 8. Dezember wird am Sonntag noch die Parlamentswahl steigen. Ausgemacht ist eine nationalistische Zeitenwende trotz des unerwarteten Etappensiegs des rechtsextremen Präsidentschaftsanwärters Calin Georgescu zwar noch keineswegs. Doch nicht nur in Bukarest verspüren prorussische Kräfte in Südosteuropa neuen Aufwind.