Gewalt

Eine „Epidemie“: Frauenmorde sorgen in Großbritannien für Entsetzen

Eine junge Frau wird ermordet, der Täter ist offenbar ausgerechnet ein Polizist. Der Mord an Sarah Everard hielt Großbritannien in Atem, juristisch ist der Fall so gut wie abgeschlossen. Doch kurz vor dem Urteil wird dem Land klar: Es war beileibe kein Einzelfall.

Die 33-Jährige wurde am 3. März in London entführt und anschließend ermordet. Ihre Leiche wurde später in einem Waldstück in der Grafschaft Kent entdeckt. Ein 48 Jahre alter Londoner Polizist bekannte sich der Tat schuldig.

Die 33-Jährige wurde am 3. März in London entführt und anschließend ermordet. Ihre Leiche wurde später in einem Waldstück in der Grafschaft Kent entdeckt. Ein 48 Jahre alter Londoner Polizist bekannte sich der Tat schuldig. Foto: PA Wire/dpa/Gareth Fuller

London im März 2021: Eine junge Frau ist tot, sie wurde ermordet. Hunderte trauern und protestieren. London im September 2021: Eine junge Frau ist tot, sie wurde ermordet. Hunderte trauern und protestieren. Die Bilder sind die gleichen, die Wut, die Trauer. Keine 200 Tage ist der Mord an der Londonerin Sarah Everard her, der landesweit Bestürzung auslöste und Forderungen nach mehr Einsatz im Kampf gegen Gewalt gegen Frauen. Da schockiert erneut ein Mord an einer jungen Frau die britische Hauptstadt.

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