Schüsse bei Rave-Festival

Ein Toter und fünf Verletzte in der Schweiz – Täter flüchtig

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Opfer sind laut Polizei Besucher eines Rave-Festivals. Der oder die Täter sind weiter flüchtig.

Bewaffnete Polizeibeamte patrouillieren in der Nähe der Pferderennbahn Schachen in Aarau

Bewaffnete Polizeibeamte patrouillieren in der Nähe der Pferderennbahn Schachen in Aarau Foto: Michael Buholzer/KEYSTONE/dpa

Bei den nächtlichen Schüssen im schweizerischen Aarau gibt es laut Polizei ein Todesopfer. Fünf Menschen seien zum Teil schwer verletzt worden, teilte die Kantonspolizei Aargau auf der Plattform X basierend auf vorläufigen Erkenntnissen mit.

Die Opfer sind laut Polizei Besucher eines Rave-Festivals. Tatort war die Pferderennbahn, auf der zum Zeitpunkt des Geschehens laut Polizei ein Rave stattfand. „Die Fahndung nach der unbekannten Täterschaft läuft. Mögliche Motive sowie die genauen Umstände der Tat sind noch unklar“, teilte die Polizei auf X weiter mit.

22-jährige Schweizerin stirbt

Nach den nächtlichen Schüssen bei der Rave-Veranstaltung im schweizerischen Aarau hat die Polizei Einzelheiten zu den Opfern bekanntgegeben. Eine 22-jährige Frau sei tödlich verletzt worden und vor Ort gestorben, teilte die Kantonspolizei Aargau auf der Plattform X mit. Vier Männer und eine Frau im Alter von 24 bis 27 Jahren seien leicht bis schwer verletzt worden. Alle Opfer stammen den Angaben zufolge aus der Schweiz.

Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, das Gebiet zu meiden. Aarau im Schweizer Kanton Aargau liegt etwa 40 Kilometer westlich von Zürich. Die Polizei bittet darum, Video- und Bildmaterial an den Instagram-Kanal der Kantonspolizei Aargau zu senden.

Gegenüber der Schweizer Zeitung „Blick“ äußerten sich mehrere Zeugen. Zunächst hätten die Besucher die Schüsse für ein Feuerwerk gehalten, so eine Frau. Dann habe jemand „Alle runter!“ gerufen. Die Gruppe habe sich daraufhin unter dem DJ-Pult versteckt. Eine Frau sei von einer Kugel getroffen worden. Alle Besucher des Raves seien von der Polizei in eine Turnhalle gebracht worden. „Es war schrecklich“, so die Zeugin gegenüber der Zeitung. Das Ganze habe sich unmittelbar nach dem Ende der Veranstaltung abgespielt.

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren