Handelsstreit

EU zerrt China vor die WTO: Brüssel sieht Integrität des Binnenmarktes gefährdet

Litauen hat Taiwan anerkannt und bekommt den Zorn Pekings zu spüren: Die Exporte brechen ein. Dies ruft nun Brüssel auf den Plan. EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis sorgt sich um die Integrität des Binnenmarkts.

EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis sorgt sich um die Integrität des EU-Binnenmarktes

EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis sorgt sich um die Integrität des EU-Binnenmarktes Foto: Eric Piermont/AFP

Nach wochenlangem Zögern hat sich die EU in den Handelsstreit zwischen Litauen und China eingeschaltet und die Welthandelsorganisation angerufen. Bei der WTO sei ein Streitschlichtungsverfahren eingeleitet worden, teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Der Streit betrifft die gesamte EU, denn es geht um den Binnenmarkt und die heikle Frage der Anerkennung Taiwans, die auch für außenpolitische Spannungen sorgt.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Staatsjubiläum

20 Jahre unabhängig: Montenegro winkt der baldige EU-Beitritt

Handelspolitik

EU setzt auf Schutzklauseln für Zoll-Deal mit Trump