Was tun gegen teuren Strom?

EU-Ratsvorsitz will Deal bis Monatsende – Turmes verlangt zuverlässige Prognosen zur Energieproduktion

Die hohen Strompreise belasten Europa. Die EU-Staaten suchen Lösungen, um Haushalte zu entlasten. Bei einem Krisentreffen in Brüssel zeichnen sich Kompromisslinien ab – doch auch rote Linien werden gezogen. Luxemburgs Energieminister Claude Turmes verlangte zuverlässige Prognosen zur europäischen Energieproduktion.

„Ich befürchte, wenn wir keine Lösung finden, die ein klares Signal sendet, dann wird es nicht genug Energie zu bezahlbaren Preisen geben“ (Jozef Sikela, tschechischer Industrieminister, Leiter des Treffens) 

„Ich befürchte, wenn wir keine Lösung finden, die ein klares Signal sendet, dann wird es nicht genug Energie zu bezahlbaren Preisen geben“ (Jozef Sikela, tschechischer Industrieminister, Leiter des Treffens)  Foto: Olivier Matthys/AP/dpa

Spätestens bis Ende September sollen europäische Maßnahmen gegen die hohen Strompreise stehen. Eine entsprechende Frist setzte die gegenwärtige EU-Ratspräsidentschaft am Freitag bei einem Krisentreffen der für Energie zuständigen EU-Minister. „Ich erwarte den Vorschlag (der EU-Kommission) in einigen Tagen und ich will bis Ende des Monats Klarheit haben“, sagte der tschechische Industrieminister Jozef Sikela, der das Treffen in Brüssel leitete. „Ich befürchte, wenn wir keine Lösung finden, die ein klares Signal sendet, dann wird es nicht genug Energie zu bezahlbaren Preisen geben.“ Man müsse schnell und gemeinsam handeln.

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