Politik

Die neue Macht der Hardliner: Im Iran stehen die gemäßigten Kräfte kurz vor der Abwahl

Die gemäßigten Kräfte im Iran, die für 24 der letzten 32 Jahre den Präsidenten gestellt haben, dürften demnächst abgewählt werden und die Schuld dafür trägt vor allem ein Mann: der ehemalige US-Präsident Donald Trump.

Hassan Rohanis Popularität gründet auf einer Revolte der Mittelschicht gegen Hardliner Ahmadineschad. Inzwischen aber hat sich das Blatt gewendet: Der Ausstieg Donald Trumps aus dem Atomabkommen spielt den konservativen Kräften in die Karten.

Hassan Rohanis Popularität gründet auf einer Revolte der Mittelschicht gegen Hardliner Ahmadineschad. Inzwischen aber hat sich das Blatt gewendet: Der Ausstieg Donald Trumps aus dem Atomabkommen spielt den konservativen Kräften in die Karten. Foto: Iranian Presidency/dpa

2018 hatte sich Trump einseitig aus dem Atomabkommen von 2015 (dem gemeinsamen umfassenden Aktionsplan) zurückgezogen und die harten Wirtschaftssanktionen gegen die Islamische Republik wieder in Kraft gesetzt. Der Iran hatte nicht gegen die Bedingungen des Abkommens verstoßen. Trump wollte den politische Führern des Landes schlicht weitere Zugeständnisse abringen – oder sogar seine Wirtschaft genug schädigen, um einen Regimewechsel zu erzwingen.

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