Finnland

Die konservativ-liberale Regierung baut den Sozialstaat ab

Der finnische Arbeitsminister Matias Marttinen ist derzeit ein gefragter Interviewpartner, doch lässt er viele Fragen offen. Denn die Arbeitslosigkeit in dem nordeuropäischen Land von knapp zehn Prozent ist mittlerweile die zweithöchste in der EU – was den Politiker in Erklärungsnöte bringt.

Über einem Gebäude in Helsinki weht eine finnische Flagge

Über einem Gebäude in Helsinki weht eine finnische Flagge Foto: Steffen Trumpf/dpa

Die konservativ-liberale Partei „Nationale Sammlung“ (KoK) hatte im Frühjahr unter ihrem Vorsitzenden Petteri Orpo die Wahlen gewonnen, da sie die angekündigte Sparpolitik mit dem Versprechen von 100.000 neuen Arbeitsplätzen verbunden hatte. Die harten Schnitte im Sozialwesen wurden und werden umgesetzt, doch immer mehr Finninnen und Finnen verlieren ihren Job.

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