Kommentar

Die autokratische Union: Die Europareise des chinesischen Präsidenten Xi Jinping 

Nach seinen Besuchen in Paris und Belgrad hat Chinas Präsident Xi Jinping seine Europareise in Budapest enden lassen. Dabei verstärkten sich die beklemmenden Perspektiven für die Zukunft der Europäischen Union.

Der chinesische Präsident Xi Jinping mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán 

Der chinesische Präsident Xi Jinping mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán  Foto: AFP/Vivien Cher Benko

In Paris war es für Chinas Staatspräsident Xi Jinping noch die pure Hoffnung, ein Signal für größere Autonomie Europas von den USA bekommen zu können. In Belgrad war es für Xi gewiss, angesichts des 25. Jahrestages der versehentlichen amerikanischen Bombardierung der chinesischen Botschaft die Erinnerung an die Gefahren der USA triggern zu können. Nach diesen Optionen für das bessere chinesische Standing in Gegenwart und Vergangenheit bot die letzte Station der Europareise in Budapest einen beide Seiten begeisternden Blick in eine schillernde Zukunft. Eine mit den Konturen einer autokratischen Union.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Großbritannien

Premierminister Keir Starmer ist nach Niederlage bei Wahlen in der Defensive

clear