Italien

Die Insel, die Mafia und der Müll: Sizilien kriegt das Abfallproblem nicht in den Griff – doch jetzt leidet der Tourismus

Auf der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien stapelt sich der Dreck. So sehr, dass Touristen den Reißaus nehmen. Derweil macht die Mafia gute Geschäfte. Und einige rechte Politiker wohl auch.

Siziliens Müllproblem ist nicht neu, doch so schlimm wie dieses Jahr war es noch nie

Siziliens Müllproblem ist nicht neu, doch so schlimm wie dieses Jahr war es noch nie Foto: Facebook/Screenshot

Der Anblick kann nur angeekeltes Kopfschütteln hervorrufen: Berge von Müllsäcken liegen an den Straßen direkt hinter dem Strand, auf jedem Parkplatz. Manche von ihnen sind aufgerissen. Im besten Falle suchen streunende Katzen oder Hunde nach etwas Fressbarem. Im ungünstigsten sieht man auch tagsüber bereits Ratten durch die Müllberge huschen. Siziliens Städte versinken – wieder einmal – im Hausmüll. Touristen wenden sich angeekelt ab und erklären ihren Reiseveranstaltern und Gastgebern, es sei das letzte Mal gewesen, dass sie die Insel besucht hätten.

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