Corona-Pandemie

Die Impfkampagne in Russland kommt nur schleppend voran

Russland hat lange vor anderen Ländern seine Impfkampagne mit dem eigenen Vakzin gestartet. Doch das Tempo ist langsam, die Skepsis groß.

Russland exportiert auch viel seines Impfstoffes, wie hier etwa nach Argentinien

Russland exportiert auch viel seines Impfstoffes, wie hier etwa nach Argentinien Foto: AFP/Argentinian Presidency/Maria Eugenia Cerutti

Im Sommer 2020 registrierte Russland als welterstes Land einen Corona-Impfstoff. Im Dezember 2020 begann die Impfkampagne. Doch noch immer ist die Skepsis der Bevölkerung vor Sputnik und den anderen heimischen Corona-Impfstoffen groß. Was die Pensionistin Nelli sagt, steht stellvertretend für die Meinung vieler Russen: „Über diesen Impfstoff hört man viel Widersprüchliches. Er soll Trombosen hervorrufen.“ Die 74-Jährige hat sich noch nicht impfen lassen – und hat es auch nicht vor. „Masken muss man kaufen – aber der Impfstoff wird gratis ausgegeben.“ Das kommt ihr komisch vor. Irgendetwas sei da faul, glaubt Nelli. „Ich habe Angst vor diesem Impfstoff. Ich will noch länger leben und nicht zum Zombie werden.“

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