Besuch in Berlin

Die Gaza-Luftbrücke und ein König mit Ärger Zuhause

International nehmen Verhandlungen zur Lösung des Nahostkonflikts an Fahrt auf. Der deutsche Bundeskanzler Merz trifft im Bundeskanzleramt den jordanischen König. Beide arbeiten an einer Luftbrücke für Gaza.

Abdullah II. Ibn Al-Hussein (r.), König von Jordanien, und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kommen nach ihrem Gespräch im Bundeskanzleramt zur Pressekonferenz

Abdullah II. Ibn Al-Hussein (r.), König von Jordanien, und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kommen nach ihrem Gespräch im Bundeskanzleramt zur Pressekonferenz Foto: Soeren Stache/dpa

Der jordanische König und der Bundeskanzler machen sich keine Illusionen. Von einem „Tropfen auf dem heißen Stein“ spricht Abdullah II. mit Blick auf die geplante Luftbrücke für Gaza, als er am Dienstagnachmittag in Berlin gemeinsam mit Friedrich Merz vor die Presse tritt. Aber der „Air Drop“ verstärke den Druck auf Israel, zeigt er sich überzeugt. Der Transport von Hilfsgütern in den Gazastreifen mit Lastwagen müsse schnell in der Anzahl ermöglicht werden, die nötig sei, um die Menschen in Gaza vor dem Hungertod zu schützen.

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