Vereinigtes Königreich
Die Epstein-Akten könnten dem britischen Premier Keir Starmer gefährlich werden
In den britischen Medien geht es nicht mehr um die Frage, ob Keir Starmer seinen Hut nehmen müsse, sondern wann. Der Premier ist angezählt, am Sonntagnachmittag wurde der Rücktritt seines engen Vertrauten Morgan McSweeney bekannt.
Bringt die Ernennung von Peter Mandelson (l.), ehemals britischer Botschafter in den USA, den Labour-Premier Starmer (r.) zu Fall? Foto: Carl Court/PA Wire/dpa
Will die britische Labour-Party wirklich die diskreditierten Konservativen kopieren und das Königreich wieder in ein politisches Tollhaus verwandeln? 18 Monate nach dem klaren Wahlsieg reden an diesem Wochenende in der mehr als 400 Mitglieder starken Unterhausfraktion viele von ihrem Premierminister schon in der Vergangenheitsform. Die Frage sei nicht mehr, ob Keir Starmer seinen Hut nehmen müsse, es gehe nur noch um den Zeitpunkt, heißt es in den Medien übereinstimmend. Daran werde auch der am Sonntagnachmittag bekannt gewordene Rücktritt seines engen Vertrauten Morgan McSweeney nichts ändern.