Sommerprognosen

Die EU rutscht noch tiefer in die Rezession

Die durch die Corona-Pandemie bedingte Wirtschaftskrise hat sich im Laufe der vergangenen Monate weiter verschärft. Auch wenn in allen EU-Staaten die wirtschaftlichen Aktivitäten wieder hochgefahren werden, bleibt ein hohes Maß an Unsicherheit, hieß es gestern bei der EU-Kommission in Brüssel, wo die Sommerprognosen vorgestellt wurden.

EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni warnte gestern vor allzu viel Optimismus

EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni warnte gestern vor allzu viel Optimismus Foto: AFP/Pool/Yves Herman

„Die Pandemie hat die Wirtschaft härter getroffen als ursprünglich erwartet“, sagte der EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni gleich zu Beginn seiner Präsentation. Innerhalb von zwei Monaten haben sich wesentliche Wirtschaftsdaten weiter verschlechtert. Während die Kommission in ihren Frühlingsprognosen Anfang Mai für die Eurozone noch von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr von -7,7 Prozent ausging, liege dieser jetzt bei -8,7 Prozent. Für die EU insgesamt lag dieser Wert im Mai bei -7,4 Prozent und jetzt bei -8,3 Prozent.

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