„Gefährlich und unverantwortlich“

Die Demonstranten in Myanmar und der Satellit vom Unternehmen mit Sitz in Luxemburg 

Bei der Niederschlagung der Proteste greift das Militär in Myanmar auch auf Satelliten zurück. Einen davon stellt Intelsat zur Verfügung. Das US-Unternehmen hat seinen Sitz auf Kirchberg.

Ein Demonstrant bringt sich in Sicherheit: Menschenrechtler kritisieren Intelsat für seine Zusammenarbeit mit dem Militär

Ein Demonstrant bringt sich in Sicherheit: Menschenrechtler kritisieren Intelsat für seine Zusammenarbeit mit dem Militär Foto: AFP

Ein kleines Wunderwerk der Technik. Geboten wird die perfekte Balance aus Flexibilität, Skalierbarkeit und geografischer Reichweite, um Kunden weltweit agile Hochgeschwindigkeits-Konnektivitätsdienste wie nie zuvor anzubieten. So pries das in der rue Albert Borschette auf Kirchberg niedergelassene US-Unternehmen Intelsat vor knapp drei Jahren seinen neuen Satelliten Intelsat 39 an. Der Raumflugkörper trägt noch einen zweiten Namen: MyanmarSat-2. Auch jetzt noch, da das Militär seit Wochen Proteste gegen seine Machtergreifung brutal niederschlägt und Menschenrechtsgruppen von bislang mehr als 260 Toten sprechen, liefert Intelsat seine Dienste an die Junta.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren