EU-Gipfel
Die 27 EU-Staats- und Regierungschef reden über den künftigen Umgang mit Trump und die Wettbewerbsfähigkeit der EU
Wie sollen die Europäer mit dem neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump umgehen und wie soll die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft verbessert werden: Mit diesen Fragen beschäftigten sich die 27 EU-Staats- und Regierungschef in den vergangenen Tagen bei ihrem informellen Gipfeltreffen in Budapest.
Luxemburgs Premierminister Luc Frieden wird vom Gipfel-Gastgeber und ungarischen Regierungschef Viktor Orban (r.) empfangen Foto: AFP/Ferenc Isza
Nach vier normalen Jahren in den Beziehungen zwischen der Europäischen Union und den USA stehen mit der Wahl von Donald Trump nun wieder schwierigere Zeiten mit den transatlantischen Partnern an. Bereits während des Wahlkampfes drohte Trump – nicht nur – den Europäern mit Zöllen, ärgerte sich über die für die USA nachteilige Handelsbilanz und erklärte, vor allem die militärische Hilfe für die von Russland angegriffene Ukraine weitgehend zurückzufahren. Das ließ die EU-Staaten aufschrecken. Bevor es im Januar mit der Amtseinführung Trumps richtig losgeht, können sich die 27 auf die neuen Gegebenheiten einstellen.