Cum-Ex-Skandal

Deutschlands Kanzler Olaf Scholz erinnert sich auch in Hamburg an nichts

Der deutsche Bundeskanzler bleibt im Cum-Ex-Untersuchungsausschuss bei seiner Linie: Er habe sich im Steuer-Skandal um die Privatbank Warburg nichts zu schulden kommen lassen. Politische Einflussnahme habe es nicht gegeben.

Olaf Scholz musste sich mal wieder in der Cum-Ex-Affäre verantworten

Olaf Scholz musste sich mal wieder in der Cum-Ex-Affäre verantworten Foto: AFP/Daniel Bockwoldt

Wenige Minuten nach 14 Uhr betritt Olaf Scholz den mit hellem Eichenholz getäfelten Plenarsaal im Hamburger Rathaus. Der Bundeskanzler hat sein verschmitztes Lächeln aufgesetzt, trägt eine schwarze Aktentasche und gibt den Herren hinter den Tresen des Plenarsaals die Hand. „Olaf Scholz Zeuge“ steht auf dem Schild, das seinen Platz auf dem Podium links neben dem Ausschuss-Vorsitzenden Mathias Petersen (SPD) anzeigt. Scholz setzt sich, die Atmosphäre ist angespannt.

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