Staatsvisite
Deutscher Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Luxemburg
Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist auf Staatsbesuch in Luxemburg, begleitet von seiner Ehefrau Elke Büdenbender. Es ist ein Besuch, der von der „engen Freundschaft“ zwischen den beiden Ländern geprägt ist und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern im Blick hat.
Eher ernste Blicke zwischen den beiden Staatschefs, die jedoch keineswegs das Verhältnis zwischen den beiden Ländern widerspiegeln: Großherzog Henri empfängt den deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier; im Hintergrund die beiden Gattinnen Großherzogin Maria Teresa und Elke Büdenbender Fotos: Editpress/Hervé Montaigu
Frank-Walter Steinmeier kennt Luxemburg von „vielen, vielen Aufenthalten“, wie er selbst während eines gemeinsamen Pressetermins mit dem luxemburgischen Premierminister Xavier Bettel erklärte. Doch als deutscher Bundespräsident ist er nun das erste Mal in Luxemburg. „Es wurde auch Zeit“, meinte er, denn immerhin sind es fast neun Jahre, dass sein Vorgänger Joachim Gauck im November 2014 das Großherzogtum besuchte. „Ich komme hierher, weil ich Luxemburg mag und liebe, weil ich das Lebensgefühl der Menschen mag“, gestand Frank-Walter Steinmeier und hob die „Offenheit und Vielsprachigkeit“ im Lande hervor. Steinmeier würdigte zudem das Engagement Luxemburgs bei der europäischen Integration. Das Land sei nicht nur Teil der EU und beherberge europäische Institutionen. „Luxemburg ist eigentlich die Herzkammer der Europäischen Union“, sagte der Bundespräsident.