Ende der Trump-Show?

Der US-Präsident und seine Corona-Briefings

Widersprüche und Selbstdarstellung, Wahlkampf und Falschaussagen - mit seinen täglichen Pressekonferenzen zur Corona-Krise hat sich US-Präsident Trump viel Kritik eingehandelt. Ist mit dem Spektakel nun plötzlich Schluss?

US-Präsident Donald Trump will nun doch nicht mehr vor die Kamera treten. Schuld daran sind, laut seinem Tweet, die „feindseligen“ Medien. 

US-Präsident Donald Trump will nun doch nicht mehr vor die Kamera treten. Schuld daran sind, laut seinem Tweet, die „feindseligen“ Medien.  Foto: Olivier DOULIERY / AFP

Es klingt, als hätte Donald Trump auf einmal keine Lust mehr. Seit Mitte März hielt der US-Präsident beinahe jeden Tag Pressekonferenzen zur Corona-Pandemie ab. Immer am frühen Abend, oft an die zwei Stunden lang. In der Corona-Krise sind die live im Fernsehen übertragenen Veranstaltungen zum festen Ritual geworden. Eine Show mit einem Mann im Rampenlicht: dem einstigen Reality-TV-Star Trump. Seine Wesenszüge offenbarten sich dort mehr denn je. Nun stellt Trump seine Auftritte aber zur Disposition.

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