Brasilien

Der Kampf der Indigenen um ihre Eigenständigkeit am Beispiel der Huni Kuin

Die indigenen Völker Brasiliens haben mit dem Amtsantritt von Präsident Luiz Inácio „Lula“ da Silva die Hoffnung auf den Schutz ihrer Eigenständigkeit verknüpft. Ihr Lebensraum ist durch Landraub und verschiedene Formen der Umweltzerstörung mehr und mehr bedroht. Indigene wie die Huni Kuin im Westen des Landes wehren sich, indem sie auf Reisen von ihrem auf das Leben im Einklang mit der Natur basierenden Gesellschaftsmodell berichten.

Txana Muru Kayawei, Majé Maspa und Txana Meku Huni Kuin zu Besuch in Luxemburg

Txana Muru Kayawei, Majé Maspa und Txana Meku Huni Kuin zu Besuch in Luxemburg Foto: Editpress/Alain Rischard

„Hausch, hausch“, begrüßt mich Txana Meku Huni Kuin, als ich den Saal im Kulturzentrum des hauptstädtischen Bahnhofsviertels betrete. Es ist eine ungewohnte Umgebung für ihn und seine Mitreisenden Majé Maspa, seinen Bruder Txana Muru Kayawei sowie Samira Wayu Amazigh, die bei den Huni Kuin lebt, und deren Sohn Bari. Die Vertreter des indigenen Volkes haben eine lange Reise hinter sich. Doch auf diese Art und Weise sind sie als Boten einer anderen Kultur nach Europa gekommen. „Wir wollen euch von uns erzählen, wie wir leben und woher wir kommen – und von unserer Lebensweise, die eine andere ist als eure“, sagt Txana Meku. „Txana“ steht für Sänger, einen Boten des Waldes.

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