Sieg für den Datenschutz

Dänische EU-Ratspräsidentschaft verzichtet auf anlasslose Chatkontrollen 

Die umstrittene anlasslose Chatkontrolle zur Prävention und Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern ist bis auf Weiteres vom Tisch.

Das Logo des Messenger-Dienstes Signal auf einem Smartphone. Signal verfügt über eine wirksame Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Das Logo des Messenger-Dienstes Signal auf einem Smartphone. Signal verfügt über eine wirksame Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Foto: Zacharie Scheurer/dpa

Nach jahrelanger intensiver Diskussion beschloss die dänische EU-Ratspräsidentschaft am Donnerstag, das grundsätzliche Ausspähen privater Chatnachrichten aus den Gesetzesplänen zum Vorgehen gegen Kinderpornografie zu streichen. Insbesondere Deutschland hatte sich gegen eine allgemeine Chatkontrolle gewendet, zuletzt hatte Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) eine Zustimmung ihrer Regierung zu der Maßnahme ausgeschlossen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Hollywood

US-Regierung gibt Warner-Übernahme durch Paramount frei

Deutschland

Ethikrat lehnt Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche ab