Trier

Cyberbunker-Prozess nach knapp einem Jahr auf Zielgeraden

Dutzende Prozesstermine, Tausende Seiten Akten und Zigtausende Straftaten, die über Rechner liefen: Fast ein Jahr nach Beginn ist das Mammutverfahren um einen Cyberbunker an der Mosel in die Endphase getreten.

Zahlreiche Akten türmen sich beim Prozess um ein illegales Rechenzentrum in einem ehemaligen Bunker in Traben-Trarbach im Gerichtssaal in Trier

Zahlreiche Akten türmen sich beim Prozess um ein illegales Rechenzentrum in einem ehemaligen Bunker in Traben-Trarbach im Gerichtssaal in Trier Foto: dpa/Harald Tittel

Der Trierer Cyberbunker-Prozess um ein unterirdisches Darknet-Rechenzentrum als Plattform für kriminelle Geschäfte hat schon immer mit seinen Zahlen beeindruckt. Knapp 250.000 Straftaten sollen über 400 Server in einem alten Bunker in Traben-Trarbach gelaufen sein. Mehrere Millionen schwer waren die Deals mit Drogen, Falschgeld oder Cyberangriffen. Und fünf Jahre waren die Ermittler an der Schaltstelle dran, bis Hunderte Polizisten die Betreiber im September 2019 hochgehen ließen.

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