Serbien
Chinesischer Einstieg bei trudelnder Air Serbia möglich
Auch ohne die Folgen der Corona-Krise hält Serbiens Fiskalrat die hoch verschuldete Air Serbia für konkursreif – und kritisiert die verdeckten Staatssubventionen. Das Finanzministerium dementiert. Doch in der Presse wird bereits über die chinesische Übernahme der Etihad-Beteiligung spekuliert.
Turbulente Zeiten für Fluggesellschaften Foto: Roslan Rahman/AFP
Über sein kostspieliges Sorgenkind lässt Serbiens Finanzminister Sinisa Mali kein schlechtes Wort kommen. Die Air Serbia sei „das Symbol des modernen Serbiens“ und leiste einen „großen Beitrag für die gesamte Wirtschaft des Staates“, beteuert der enge Vertraute des allgewaltigen Staatschefs Aleksandar Vucic. Keineswegs subventioniere der Staat Air Serbia unter der Hand: „Vor der Pandemie war Air Serbia keine Firma in Problemen.“