EU-Kommission

Bürokratieabbau: Brüssel setzt bei EU-Umweltgesetzgebung an

Mit ihrem mittlerweile achten sogenannten Omnibus-Paket, das die EU-Kommission am Mittwoch vorgestellt hat, soll in ausgewählten Bereichen die EU-Umweltgesetzgebung vereinfacht werden. Ohne allerdings etwas an den bestehenden Umweltzielen und ‑standards zu ändern, verspricht Brüssel.

Die Vizepräsidentin der EU-Kommission Teresa Ribera (l.), EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis und die EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall bei der Vorstellung des Gesetzespakets

Die Vizepräsidentin der EU-Kommission Teresa Ribera (l.), EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis und die EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall bei der Vorstellung des Gesetzespakets Foto: Jennifer Jacquemart/EC-Audiovisual Service/European Union, 2025

Die europäische Wirtschaft muss wettbewerbsfähiger werden, das hatte der ehemalige EZB-Präsident und italienische Regierungschef Mario Draghi in seinem Bericht zum gleichen Thema gefordert. Dem will die EU unter anderem durch Bürokratieabbau und die Vereinfachung ihres Regelwerks nachkommen. Was allerdings politisch umstritten ist, wie das jüngst aufgeweichte Lieferkettengesetz zeigt.

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