Exportkontrolle

Brüssel dürfte Gangart im Fall AstraZeneca verschärfen

Während in den EU-Staaten versucht wird, eine dritte Corona-Infektionswelle einzudämmen, und die Regierungen sich immer schwerer damit tun, zwischen Lockerungen der Beschränkungen oder deren Verschärfung zu entscheiden, wird weiter auf Fortschritte an der Impf-Front gehofft. Da in den kommenden Wochen auch dort keine wesentlichen Änderungen zu erwarten sind, rücken Exportverbote von Vakzinen immer mehr in den Vordergrund.

EMA-Direktorin Emer Cooke während der gestrigen Anhörung (per Videokonferenz) im EU-Parlament

EMA-Direktorin Emer Cooke während der gestrigen Anhörung (per Videokonferenz) im EU-Parlament Foto: AFP/Pool/Yves Herman

Bereits Anfang Februar hatte die EU-Kommission innerhalb kurzer Zeit ein Kontrollsystem für Impfstoff-Exporte aus der EU eingeführt, nachdem Diskussionen über den Rückstand der EU-Europäer beim Impfen gegenüber Großbritannien und Israel für zunehmenden Unmut gesorgt hatten. Dieser Kontrollmechanismus soll nun weiter verschärft werden. Die EU-Kommission werde am heutigen Mittwoch entsprechende Vorschläge vorlegen, sagte ein Behörden-Sprecher gestern in Brüssel, ohne jedoch Details zu nennen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren