Nahostkonflikt

Blauhelme im Feuer: Libanon-Auftrag wird immer schwieriger

In dem nun mehrfach beschossenen Unifil-Hauptquartier im Libanon sind auch 40 deutsche Soldaten. Die Männer und Frauen arbeiten mit ihren internationalen Partnern unter größeren Gefahren weiter.

Die Korvette „Ludwigshafen am Rhein“ verlässt den Marinestützpunkt in Rostock Hohe Düne für ihren Einsatz

Die Korvette „Ludwigshafen am Rhein“ verlässt den Marinestützpunkt in Rostock Hohe Düne für ihren Einsatz Foto: Frank Hormann/dpa-Zentralbild/dpa

Wegen mehrfacher Angriffe auf Posten der UN-Blauhelme im Südlibanon geht die Bundeswehr von größerer Gefahr für ihre Männer und Frauen in der Friedenstruppe Unifil aus. „Nach hiesiger Bewertung besteht für die Kräfte vor Ort eine erhöhte Gefährdungslage, die durch entsprechende Schutzmaßnahmen der Truppe bestmöglich reduziert wird“, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Etwa 40 Soldatinnen und Soldaten seien im Camp des UN-Hauptquartiers in Nakura. „Alle Angehörigen des deutschen Einsatzkontingents sind wohlauf“, sagte der Sprecher. Auch die „Kieler Nachrichten“ berichteten.

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