Verkehr

Belgien bittet Autofahrer zur Kasse: Vignette ab Mai 2027

Tschüss, Schlaglöcher? Die Einnahmen sollen dem Unterhalt der belgischen Straßen dienen.

Autobahn A6 bei Capellen Luxemburg mit Blick Richtung Belgien und klarem Himmel

Die A6 bei Capellen Richtung Belgien Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Ab dem 1. Mai 2027 brauchen Autofahrer in Belgien eine digitale Vignette, um die Autobahnen und Regionalstraßen des Landes zu nutzen. Eine seit Langem erwartete Einigung zwischen den drei belgischen Regionen stehe kurz vor dem Abschluss, wie mehrere Zeitungen am Freitag berichteten. Die flämische Regierung muss dem Vorhaben noch zustimmen.

Zur Auswahl stehen den Autofahrern ein Tagesticket, eine Zehntagesvignette, eine Zweimonatsvignette und eine Jahresvignette. Der Jahrespreis liegt je nach CO₂‑Ausstoß des Fahrzeugs zwischen 90 und 125 Euro.

Pflicht wird die Vignette für alle Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen, unabhängig davon, ob sie in Belgien oder im Ausland zugelassen sind. Diskutiert wird das Projekt seit Jahren. Der Grundgedanke: Auch ausländische Fahrzeuge sollen zum Unterhalt der belgischen Straßen beitragen. (hat)

2 Kommentare
Nomi 10.07.202614:00 Uhr

Matt all den Vignetten an der Fenster, bleift net mei' vill Fenster fir d'Strooss ze kucken an ze fuhren!

Claude 10.07.202613:39 Uhr

Kontroll dovunner? Op all eenzel Opfaart vu wéivill Autobunnen an Nationalen e Radar??
Zéngdausenden dovunner huelen ech un. Käschtepunkt? Andreiwen vu Protokoller europawäit? Naja dann
Vill Spaass domadder

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