Staatsbesuch

Beispiel Serbien: Wie China mit Krediten und Baubeton seinen Einfluss in Europa ausweitet – und festigt

Als „eiserner Freund“ gefeiert – und hofiert: Bewusst machte sich Chinas Staatspräsident Xi Jinping zum Ende seiner Blitzeuropatour in dieser Woche nach Serbien auf: Der EU-Anwärter ist ein Paradebeispiel, wie Peking mit Krediten und Baubeton den Einfluss in Europa ausweitet – und festigt.

Chinas Präsident Xi Jinping lässt sich von seinem serbischen Amtskollegen Aleksandar Vucic feiern: Zu Recht, denn der Chinese profitiert wirtschaftlich am meisten von der Zuneigung, die ihm in Belgrad entgegengebracht wird

Chinas Präsident Xi Jinping lässt sich von seinem serbischen Amtskollegen Aleksandar Vucic feiern: Zu Recht, denn der Chinese profitiert wirtschaftlich am meisten von der Zuneigung, die ihm in Belgrad entgegengebracht wird Foto: Serbia’s Presidential press service/Dimitrije Goll/AFP

Der hohe Gast aus dem Fernen Osten konnte sich in Belgrad wie in der Heimat wähnen. Nicht nur ein Meer roter Nationalflaggen und überdimensionierte Willkommensbotschaften erwarteten Chinas Staatschef Xi Jinping bei seiner zweitägigen Visite in Serbiens Hauptstadt. Hunderte von Autobussen hatten am Mittwoch aus allen Ecken und Enden des Balkanstaats tausende von Werksjublern vor den „Palast Serbiens“ gekarrt.

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