Post-Brexit

Beim Videogipfel zwischen den EU-Spitzen und Boris Johnson blieben viele Fragen offen

Der Videogipfel zwischen den EU-Spitzen und dem britischen Premierminister Boris Johnson hat den offiziellen Verlautbarungen zufolge keinen Anstoß zu wesentlichen Fortschritten in den Verhandlungen über die künftigen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich gebracht. Immerhin waren sich die Gipfelteilnehmer darin einig, dass die Gespräche „neuen Schwung“ brauchen.

Der britische Premierminister Boris Johnson gestikuliert während des Videogipfels mit den EU-Präsidenten

Der britische Premierminister Boris Johnson gestikuliert während des Videogipfels mit den EU-Präsidenten Foto: AFP/10 Downing Street/Andrew Parsons

Nachdem bei den bislang vier Verhandlungsrunden keine grundsätzlichen Einigungen getroffen werden konnten und die Verhandler aus Brüssel und London seit Wochen vielmehr auf der Stelle treten, bringt die Erkenntnis, dass ein neuer Schwung hermüsse, eine Einigung auf ein Abkommen auch nicht viel näher. Vor allem wenn nicht geklärt wird, wer für diesen neuen Schwung sorgen soll.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren
;