Trier

Bei Luxemburgern beliebte Uni verfällt: Marode Gebäude und Rattenbefall gefährden Betrieb

Rattenbefall, defekte Brandschutztüren und Schimmel: Die Schäden an der Uni Trier sind so groß, dass eigentlich nur noch der Abriss hilft. Doch ist das wirklich die Lösung?

Mit Moos nix los: Eine vergammelte Fassade der Universität Trier

Mit Moos nix los: Eine vergammelte Fassade der Universität Trier Foto: Rechnungshof Rheinland-Pfalz

Fast 600 Luxemburger Studierende sind zum Wintersemester 2024/25 an der Universität in Trier eingeschrieben. Damit ist die Uni in der nahen deutschen Moselstadt mit eine der beliebtesten Auslands-Unis für Luxemburger Studenten. Aber: Die Bildungseinrichtung mit ihren rund 10.000 Studenten ist in einem desolaten Zustand. Über Jahre hat die rheinland-pfälzische Landesregierung zu wenig in die Instandhaltung investiert. Nun sind die 70er-Jahre-Bauten marode und es gibt etliche Brandschutzmängel. Im Hauptgebäude sind die Schäden gar so groß, dass es eigentlich abgerissen und neu gebaut werden müsste. All das geht aus Untersuchungen des rheinland-pfälzischen Rechnungshofes hervor, der am Dienstag in Mainz seinen Jahresbericht vorgestellt hat.

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