Great Barrier Reef
Australische Regierung will Aufnahme des Riffs auf Liste der gefährdeten Welterben verhindern
Ein UN-Bericht empfiehlt erneut, das Great Barrier Reef auf der Liste der gefährdeten Welterben aufzunehmen. Die Gesundheit des weltgrößten Korallenriffs ist seit Jahren angeschlagen. Doch die australische Regierung will die Blamage verhindern.
Zwei Clownfische schwimmen in einer Anemone am Moore Reef in Gunggandji Sea Country vor der Küste von Queensland. Das Great Barrier Reef, das durch die Auswirkungen des Klimawandels zwar geschädigt, aber nicht zerstört wurde, gibt Anlass zu Hoffnung und Besorgnis gleichermaßen, denn die Forscher versuchen zu verstehen, wie es in einer sich erwärmenden Welt überleben… Foto: AP/dpa/Sam Mcneil
Erneut hat eine UN-Delegation empfohlen, das Great Barrier Reef auf die Liste der gefährdeten Welterben zu setzen. Die Experten der Vereinten Nationen fordern in einem aktuellen Bericht „ehrgeizige, schnelle und nachhaltige“ Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel. Letzteren haben die Experten als eine der Hauptgefahren für die Korallen identifiziert. Trotz der „beispiellosen wissenschaftlichen und verwaltungstechnischen Bemühungen“, die Australien in den letzten Jahren unternommen habe, leide das Riff „erheblich“ unter den Folgen des Klimawandels, heißt es in dem Bericht.