Umstrittene Entscheidung

Aufregung um US-Amerikanerin für EU-Beraterposten

Eine Personalentscheidung in der EU-Wettbewerbsbehörde sorgt seit einigen Tagen für Diskussionen. So sehr, dass am Dienstag nicht nur die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager die Nominierung der US-Wirtschaftswissenschaftlerin Fiona Scott Morton vor einem Ausschuss des Europäischen Parlaments (EP) rechtfertigen musste. Selbst der französische Präsident mischt sich in die Debatte ein.

Selbst der französische Präsident Emmanuel Macron kritisiert die Personalentscheidung der EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager

Selbst der französische Präsident Emmanuel Macron kritisiert die Personalentscheidung der EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager Foto: AFP/Kenzo Tribouillard

„Ja“, sagt die EU-Wettbewerbskommissarin, sie würde Fiona Scott Morton „zu hundert Prozent“ vertrauen. Sonst hätte sie dem Kommissionskollegium die US-Amerikanerin nicht als künftige Chefökonomin für die Generaldirektion Wettbewerb vorgeschlagen. Ob Margrethe Vestager die Bedenken im EP gegen ihre Entscheidung abbauen konnte, ist fraglich, denn es bleiben Unklarheiten.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Ukraine / Sondertribunal

34 Europaratsmitglieder und EU unterzeichnen Absichtserklärung