Russland

Auf dem Roten Platz wird dem Sieg gegen Nazi-Deutschland gedacht

Die Erinnerung an den Sieg der Roten Armee über Nazi-Deutschland missbraucht Russlands Präsident Wladimir Putin für die Legitimation seines Krieges in der Ukraine. Bei der Militärparade auf dem Roten Platz macht er das so deutlich wie nie.

Der Kremlherrscher Wladimir Putin mag vergessen haben, dass die Sowjetunion erst mit den Nazis paktierte, bevor diese die Ukraine und Russland überfielen und auch massive Militärhilfe für die Sowjets aus den USA nötig war, um die Faschisten niederzuringen

Der Kremlherrscher Wladimir Putin mag vergessen haben, dass die Sowjetunion erst mit den Nazis paktierte, bevor diese die Ukraine und Russland überfielen und auch massive Militärhilfe für die Sowjets aus den USA nötig war, um die Faschisten niederzuringen Foto: Mikhail Klimentyev/Pool/AFP

Auf der Tribüne hinter Wladimir Putin auf dem Roten Platz in Moskau stehen junge Männer stramm, neben ihm haben sich gebrechliche alte Männer Kapuzen ihrer Jacken über den Kopf gezogen. An „Siegestagen“ über Nazi-Deutschland zeigt sich der Präsident gern von Veteranen umgeben. Das Bild an diesem Donnerstag unterstreicht die Geschichtsklitterung, die Putin auch in seiner Rede vor knapp 9.000 Soldaten auf dem Platz vor sich und Millionen Zuschauern vor den Fernsehern betreibt.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Großbritannien

Premierminister Keir Starmer ist nach Niederlage bei Wahlen in der Defensive

clear