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Auf Haustürwahlkampf gegen die AfD: „Wir wollten mal nachhorchen, was Sie beschäftigt“

Zehntausende Türen, ein Ziel: Die Linke will in Sachsen-Anhalt den Durchmarsch der AfD verhindern. Parteichefin Ines Schwerdtner kämpft in Halle um Wähler – und muss sich zugleich mit der Frage beschäftigen, was ein Erfolg für ihre Partei bedeuten würde.

Ines Schwerdtner, Co-Vorsitzende der Partei Die Linke, will mit ihrem Team bis zur Wahl an über 30.000 Haustüren gewesen sein

Ines Schwerdtner, Co-Vorsitzende der Partei Die Linke, will mit ihrem Team bis zur Wahl an über 30.000 Haustüren gewesen sein Foto: dpa/Michael Bahlo

Um das drohende politische Beben doch noch zu verhindern, ist Ines Schwerdtner nach Halle gereist. Es ist Donnerstagmittag, die Sonne strahlt und das Thermometer ist auf 30 Grad geklettert. Bis gerade hat die Linken-Chefin Straßenwahlkampf gemacht, jetzt sitzt sie in einem vietnamesischen Restaurant und bestellt sich erstmal einen Papaya-Salat. Als das Essen aufgetischt wird und zunehmend mehr Wespen anfliegen, lächelt die Parteichefin auch das wacker weg.

Offenbar meint sie es wirklich ernst mit ihrer häufig beschworenen „revolutionären Freundlichkeit“. Dabei ist die Lage aus Sicht der Linken durchaus ernst.

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