Risikogebiet Luxemburg

„Antwort wie von Radio Eriwan“: Landrat von Bitburg-Prüm beschwert sich beim RKI

Dass (die meisten) Luxemburger in Deutschland zwei Wochen in Quarantäne sollen, wenn sie ins Land kommen, stößt auch jenseits der Grenze vielen Menschen übel auf – zum Beispiel dem Landrat des Landkreises Bitburg-Prüm, der darum einen Brief an das Robert-Koch-Institut (RKI) geschrieben hat, das die Bundesregierung in Sachen Infektionsschutz berät.

Joachim Streit will klarmachen, dass nicht alle einverstanden sind mit den Regelungen in Deutschland

Joachim Streit will klarmachen, dass nicht alle einverstanden sind mit den Regelungen in Deutschland Foto: privat

Der Landrat des deutschen Landkreises Bitburg-Prüm, Joachim Streit, hat in einem Brief an das Robert-Koch-Institut die Einstufung Luxemburgs als „Risikogebiet“ scharf kritisiert – und lobt in dem Schreiben das Großherzogtum: „Seine flächendeckende Teststrategie bei Corona ist genau richtig. Alle Bürger können sich testen lassen, auch Grenzgänger und deren Angehörige dürfen an den kostenlosen Tests teilnehmen“, schreibt Streit – und was das bewirke: „Mit den Tests entdeckt man natürlich Infizierte, auch solche ohne Krankheitssymptome.“

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