Nur Verlierer

Amerika hat gewählt, aber noch keinen neuen Präsidenten – was bleibt, ist die Spaltung

Bis Mittwochabend war nicht klar, wer neuer US-Präsident wird. Immer noch waren nicht alle Stimmen ausgezählt, nicht alle Bundesstaaten vergeben. Diese Unwissenheit befeuerte den umgehend einsetzenden Informationskrieg. Der Wahltag in Amerika hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.

Schrecklich nette Familie: Trump-Supporter am Wahltag

Schrecklich nette Familie: Trump-Supporter am Wahltag Foto: AFP/Eva Marie Uzcategui

Zitterpartie statt Erdrutschsieg. Die Kühnsten unter den Demokraten rechneten mit Letztgenanntem – einer sogenannten „blauen Welle“, die ihren Joe Biden bereits in der Wahlnacht, ohne Rückgriff auf die vielen Briefwahlstimmen, ins Präsidentenamt spülen würde. Es kam anders, ganz anders. Es kam zu dem Szenario, das im Vorfeld gemeinhin als Horrorvorstellung verkauft wurde: erst ein enges Rennen, dann ein Donald Trump, der den Wahlsieg für sich beansprucht, noch bevor alle Stimmen ausgezählt sind.

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