Zweite Entlassungswelle

Amazon streicht 16.000 Arbeitsplätze – Luxemburg nicht betroffen

Amazon baut erneut Tausende Stellen ab. Luxemburg ist von der zweiten Entlassungswelle allerdings nicht betroffen. Im Großherzogtum bleibt es bei 370 Entlassungen.

Pakete mit Amazon-Logo in einem Lager, Versand und Lieferung von Online-Bestellungen

Dieses Foto zeigt Pakete mit dem Logo von Amazon Foto: AFP/Alfredo Estrella

Der weltgrößte Onlinehändler Amazon will in einer zweiten Entlassungswelle innerhalb von drei Monaten rund 16.000 Arbeitsplätze abbauen. Der Konzern reagiert damit auf die zunehmende Bedeutung Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung.

Das Unternehmen werde seinen Mitarbeitern in den USA 90 Tage Zeit geben, um intern nach einer neuen Stelle zu suchen, erklärte Amazon-Vizepräsidentin Beth Galetti am Mittwoch in einem Blogbeitrag. Beschäftigten, die keinen neuen Job innerhalb des Konzerns finden können, werde das Unternehmen Abfindungen und andere Unterstützung für den Übergang anbieten.

„Wir haben daran gearbeitet, unsere Organisation zu stärken, indem wir Hierarchiestufen reduziert, die Eigenverantwortung erhöht und Bürokratie abgebaut haben“, sagte Galetti. Die Stellenstreichungen kommen nur wenige Monate nach einer ersten Ankündigung des Unternehmens, 14.000 Stellen abbauen zu wollen.

Luxemburg nicht betroffen

Luxemburg ist von der zweiten Entlassungswelle beim Internet-Giganten nicht betroffen, wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilt. „Diese globale Ankündigung hat für Amazon in Luxemburg keine weiteren Auswirkungen“, heißt es im Presseschreiben.

Ende Oktober vergangenen Jahres war inmitten der ersten großen Entlassungswelle bekannt geworden, dass auch im Großherzogtum Stellen abgebaut werden. Mit 370 geplanten Entlassungen hat Amazon in Luxemburg einen Negativrekord für den historisch größten Sozialplan aufgestellt.

Amazon will Bürokratie verringern

Amazons Vorstandschef Andy Jassy hatte wiederholt erklärt, Managementebenen abbauen und die Bürokratie verringern zu wollen. Denn dies bereite nach einer Einstellungswelle während der Pandemie den Führungskräften zunehmend Sorgen.

Im vergangenen Jahr warnte der Amazon-Chef die Mitarbeiter bereits, dass Künstliche Intelligenz zu einem Rückgang der Belegschaft führen werde, da Amazon immer mehr Abläufe automatisiere. Stand Ende September 2025 beschäftigte Amazon weltweit rund 1,58 Millionen Menschen.

1 Kommentare
Grober J-P. 28.01.202620:13 Uhr

Der Jeff verdient sonst zu wenig und die geschassten Sklaven schauen wieder mal in die Röhre.

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