Ukraine-Krieg
Alle Augen auf die Windrichtung – die Lage am AKW Saporischschja bleibt angespannt
Die gute Nachricht des Wochenendes war die, dass am AKW Saporischschja keine erhöhte Strahlung feststellt wurde. Die Lage aber bleibt bedrohlich. Der Beschuss der Anlage geht weiter. Die Sorge vor einem erneuten „Tschernobyl“ hält an.
Die Zusammenstellung von Satellitenbildern von vergangener Woche zeigt Rauch, der von Bränden im Kernkraftwerk Saporischschja aufsteigt Foto: dpa/Planet Labs Pbc
Wie weht der Wind? Der banalen Frage kommt in der Ukraine, Russland und Europa wieder besondere Wichtigkeit zu. Sollte es zum Super-GAU in Europas größtem Atomkraftwerk Saporischschja kommen, entscheidet sie sogar über Leben und Tod. Auf Twitter laufen täglich Simulationen, wen die nuklearen Wolken erreichen würden. Ein GAU zwischen dem 26. und dem 28. August hätte die Ukraine besonders getroffen, vom 29. bis 31. August sind Krim, Schwarzes Meer, Teile der Türkei und vor allem Russlands bedroht.