Japan
Abes Ermordung löst weltweit Entsetzen aus – sein Tod „schockiert uns alle“, sagt Bettel
Er war einer der mächtigsten Männer Japans. Nun fiel der erzkonservative Ex-Regierungschef Shinzo Abe einem Attentat zum Opfer. Der Mordanschlag kurz vor Wahlen in einem der sichersten Länder der Welt hat im In- und Ausland für Entsetzen gesorgt.
Die Nachricht von Abes Ermordung löste Schockwellen im ganzen Land aus Foto: AFP/Charly Triballeau
Japans früherer erzkonservativer Ministerpräsident Shinzo Abe ist von einem Ex-Militär auf offener Straße erschossen worden. Der 67-Jährige wurde während einer Wahlkampfrede in der alten Kaiserstadt Nara am helllichten Tag aus unmittelbarer Nähe von hinten von zwei Kugeln getroffen. Trotz Bluttransfusionen konnten die Ärzte im Krankenhaus später nur noch den Tod des Politikers feststellen. Der mutmaßliche Täter, der 41 Jahre alte Tetsuya Yamagami aus Nara, wurde sofort nach den Schüssen von Sicherheitskräften überwältigt und verhaftet. Das Attentat löste in aller Welt Fassungslosigkeit aus.