Basketball
Warum sich das Risiko für den Luxemburger Profispieler Ben Kovac gelohnt hat
Es war ein gewagter Schritt: Vom slowakischen Meister wechselte Ben Kovac in der letzten Saison in die dritte französische Liga. Nach einer starken Saison hat der luxemburgische Profispieler nun jedoch den Schritt eine Etage höher geschafft und will am liebsten noch weiter kommen.
Ben Kovac hat mit 25 Jahren bereits seine fünfte Profisaison hinter sich Foto: Editpress/Alain Rischard
„Es war schon ein ziemlich riskanter Schritt“, blickt Ben Kovac auf seine Entscheidung zurück, die er vor einem Jahr getroffen und mit der er sich alles andere als leicht getan hat. Damals hatte er gerade seine zweite Saison bei Patrioti Levice in der Slowakei beendet und nicht nur zum zweiten Mal den Meistertitel, sondern erstmals auch den Pokalsieg feiern können. Mit gerade einmal 24 Jahren war er zudem zum Kapitän des Teams aufgestiegen und durfte ebenfalls EuropeCup-Luft schnuppern. „Der Verein wollte mich behalten, hat mir auch einen besseren Vertrag angeboten“, erklärt der Profispieler. Ganz zufrieden mit seiner Rolle war der Luxemburger jedoch nicht und wollte nach zwei Jahren beim gleichen Verein zudem schauen, wohin ihn seine Profikarriere noch bringen könnte. „Ab einem gewissen Punkt muss man sich einfach überlegen, was das Beste für einen ist. Nicht nur was das Finanzielle, sondern auch die sportliche Entwicklung betrifft. Deshalb habe ich mich dann auch nach Optionen in anderen Ländern umgesehen.“