FLBB-Damen 

Nach Montenegro: Lisy Hetting zieht Schlussstrich beim Nationalteam

Nach dem Montenegro-Spiel ist endgültig Schluss bei den FLBB-Damen: Lisy Hetting hofft, sich mit einem Sieg und der EM-Qualifikation aus der Nationalmannschaft verabschieden zu können.

Lisy Hetting will sich mit einem weiteren Sieg und der EM-Qualifikation aus dem Nationalteam verabschieden

Lisy Hetting will sich mit einem weiteren Sieg und der EM-Qualifikation aus dem Nationalteam verabschieden Foto: Editpress/Gerry Schmit

Mit 34 Jahren und nach 27 aktiven Jahren in der Basketballszene hat sich Lisy Hetting entschlossen, nach dem Montenegro-Spiel am Sonntag definitiv einen Schlussstrich unter ihre internationale Karriere zu ziehen. In Sarajevo hat die Gréngewald-Spielerin ihre Teamkolleginnen von ihrem Entschluss in Kenntnis gesetzt. „Im Laufe meiner Karriere musste ich zahlreiche Operationen an der Schulter durchführen lassen und der Genesungsprozess gestaltete sich immer schwieriger“, so die Begründung der erfahrenen Spielerin, die nach mehrjähriger Pause in dieser EM-Qualifikation ihr Comeback im Nationalteam gefeiert hatte.

Die 34-Jährige dankt ebenfalls den Vereinsverantwortlichen und Trainern, die sie in dieser langen Periode begleitet haben. Ein besonderes Dankeschön geht an den ehemaligen Nationalcoach Hermann Paar, der sie zwischen 2002 und 2013 begleitet, gefördert, gefordert und manchmal auch angeschrien hat. Nicht unerwähnt bleibt auch ihr sechsjähriger Sohn Leo. „Ich hoffe, ich konnte einigen Müttern zeigen, dass Spitzensport und Muttersein möglich sind.“

Aber bevor definitiv Schluss ist, möchte Lisy Hetting noch einmal in Montenegro alles geben und sich mit einem Sieg und der EM-Qualifikation verabschieden. Ab dann wird sie auf den Tribünen Fan Nummer eins der Nationalmannschaft sein, wie sie abschließend betont.

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