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Nach dem 3. Duell: Von einer Vorentscheidung will niemand reden

Während man bei den siegreichen Steinselern die starke Kollektivleistung lobte, haderten die Ettelbrücker mit dem Foul-Trouble ihrer „Big Men“, aber auch mit der eigenen, erneut schwachen Quote aus der Distanz. Von einer Vorentscheidung möchte aber noch niemand sprechen.

In den Finalduellen kam es bisher auch auf die Aggressivität in der Vertreidung an

In den Finalduellen kam es bisher auch auf die Aggressivität in der Vertreidung an Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

In allen drei Finalpartien stand Etzella-Profi Brandon Johnson im Fokus. In Spiel eins quälte sich der schon zuvor angeschlagene US-Amerikaner über das Parkett, ohne Akzente zu setzen, in Spiel zwei folgte die große Wiederauferstehung mit dem Comeback-Sieg und am Samstag schien er wieder seine Normalform gefunden zu haben, geriet aber frühzeitig in Foul-Trouble, wie übrigens auch die beiden einheimischen Center-Spieler Yann Wolff und Eric Zenners, und flog sieben Minuten vor Schluss mit dem fünften Foul vom Platz. Genau diese Foul-Problematik sah Philippe Gutenkauf als verhängnisvoll an: „Brandon ist für uns ein wichtiger Verteidiger. Mit seinem Foul-Trouble und seinem frühen Ausscheiden vor der entscheidenden Phase konnte Steinsel halt einfache Punkte unter dem Korb erzielen. Auch Yann war im Foul-Trouble, daher war es schwierig, zu verteidigen.“ Allerdings übte der 29-jährige Playmaker auch Selbstkritik an der erneut schwachen Ausbeute aus der Distanz: „Das hängt halt auch von der Tagesform ab. Unsere Dreier waren während der ganzen Saison gefallen, und wenn heute unsere freien Dreier gefallen wären, wären wir nur schwer zu schlagen gewesen. Wir haben auf sechs Punkte verloren, und wenn wir nur drei einfache Würfe getroffen hätten, hätten wir die Partie gewonnen.“

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