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Jeff Strasser nach dem 0:4 gegen Deutschland: „Haben die richtige Mentalität gezeigt“

Chancenlos zeigte sich die luxemburgische Mannschaft am Freitagabend in Sinsheim. Beim 0:4 gegen die DFB-Elf war das Team nach einer frühen Rote Karte darauf aus, den Schaden in Grenzen zu halten. Jeff Strasser zeigte sich indes mit der Mentalität seiner Mannschaft einverstanden.

Jeff Strasser musste seinen Matchplan nach der Roten Karte schnell über den Haufen werfen

Jeff Strasser musste seinen Matchplan nach der Roten Karte schnell über den Haufen werfen Foto: sportspress.lu/Gerry Schmit

Enttäuscht betrat Jeff Strasser am späten Freitagabend die Pressekonferenz. Auch ihm war klar, dass die Rote Karte für Dirk Carlson das Spiel maßgeblich beeinflusste. „Es ist schon schwer, mit elf Spielern gegen Deutschland zu verteidigen. Ich brauche nicht zu kommentieren, wie schwer es mit zehn ist.“ So ganz einverstanden schien Strasser mit der Doppelbestrafung allerdings nicht. „Ein Elfmeter ist es. Aber die Rote Karte muss man in Frage stellen.“

Dennoch zieht der Nationaltrainer positive Schlüsse aus dem Spiel. „Wir haben 70 Minuten zu zehnt verteidigt, aber die richtige Mentalität gezeigt. Die Mannschaft hat sich dagegen gestemmt und versucht, vom Resultat her das Beste draus zu machen. Wir werden jetzt schauen, wie viel Kraft die einzelnen Spieler gelassen haben und müssen vor dem Spiel am Montag in der Slowakei versuchen, auch die Köpfe freizubekommen.“

Die Analyse des Spiels sei laut Kapitän Laurent Jans „schnell gemacht. Durch Kampf und Leidenschaft sind wir im Spiel geblieben. Ich müsste mir die Szene, die zum Elfmeter geführt hat, noch einmal ansehen, aber die Doppelbestrafung ist immer hart. Wir haben sehr viel Energie heute gelassen, da Deutschland es uns schwer gemacht hat und viel nach links und rechts verschoben hat.“

Mittelfeldspieler Mathias Olesen meinte: „Es war ein extrem langes Spiel für uns. Wir haben auf den frühen Rückstand gut reagiert und in den letzten 30 Minuten der ersten Halbzeit gut verteidigt. Wir haben trotz der schlechten Anfangsphase insgesamt gut verteidigt.“ Seid Korac sagte nach Spielende: „Jeder Gegner, der hoch presst, ist schwer zu verteidigen. Gegen Deutschland ist es noch schwerer. Ich bin sehr enttäuscht, aber wir müssen jetzt den Mund abwischen und weitermachen. Gegen die Slowakei muss unser Ziel drei Punkte sein. Die Müdigkeit darf kein Thema sein.“

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