Tag der offenen Tür

Hunderte Besucher entdecken beim 5. Paralympic Day inklusive Disziplinen

Am vergangenen Samstag war das Rehazenter Schauplatz der 5. Ausgabe des Paralympic Day. Das Luxembourg Paralympic Committee (LPC) hatte diesen Tag der offenen Tür unter das Motto Entdeckung und Inklusion gestellt. So konnten die zahlreichen Besucher, behinderte und valide Personen jeden Alters, immerhin 17 paralympische Sportarten an über 20 interaktiven Stationen ausprobieren.

Der Austausch untereinander spielte am Paralympic Day eine große Rolle

Der Austausch untereinander spielte am Paralympic Day eine große Rolle Fotos: Editpress/Alain Rischard

Der Paralympic Day war auch die Gelegenheit, die verschiedenen aktiven Para-Athleten zu treffen und sich im Austausch mit ihnen inspirieren zu lassen. Es bot sich also die Möglichkeit, die verschiedensten Sportangebote für Menschen mit Behinderung kennenzulernen, aber auch die Vereine und Verbände zu entdecken, die in diesem Bereich in Luxemburg aktiv sind. Mathis Fink, einer der Verantwortlichen des LPC, zeigte sich dann auch ganz zufrieden mit der Veranstaltung. „Wir konnten einen weiteren Anstieg an interessierten Besuchern verzeichnen. Rund 500 Personen, davon ein Drittel aus unserer Zielgruppe, das ist ein großer Erfolg.“

Auch die große Zahl an freiwilligen Helfern für diesen Tag verdient Erwähnung. Die Anwesenheit von Sportminister Georges Mischo, mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Luxembourg Paralympic Committee und dem Sportministerium, war ein klares Zeichen für eine Stärkung im Hinblick der Entwicklung des Behindertensports in Luxemburg. Der Paralympic Day erfüllte vollends seine Mission, den Sport für alle zu fördern, die Sichtbarkeit paralympischer Athleten zu stärken sowie der Allgemeinheit die Werte der paralympischen Bewegung – Mut, Entschlossenheit, Inspiration und Gleichheit – zu vermitteln. (P.F.)

17 paralympische Sportarten konnten am vergangenen Samstag getestet werden

17 paralympische Sportarten konnten am vergangenen Samstag getestet werden

Para-Tischtennis gehört zu den ältesten Sportarten der Paralympics und ist bereits seit 1960 Bestandteil des Wettkampfprogramms

Para-Tischtennis gehört zu den ältesten Sportarten der Paralympics und ist bereits seit 1960 Bestandteil des Wettkampfprogramms

Auch im Schwimmbecken wurden Sportarten zum Testen angeboten

Auch im Schwimmbecken wurden Sportarten zum Testen angeboten

Diejenigen, die hoch hinaus wollten, durften sich an der Kletterwand ausprobieren

Diejenigen, die hoch hinaus wollten, durften sich an der Kletterwand ausprobieren

Beim Sportschießen waren Konzentration, Präzision und eine ruhige Hand gefragt

Beim Sportschießen waren Konzentration, Präzision und eine ruhige Hand gefragt

Sitzvolleyball ist bei den Männern seit 1980 im paralympischen Programm, bei den Damen wurde es 2004 aufgenommen

Sitzvolleyball ist bei den Männern seit 1980 im paralympischen Programm, bei den Damen wurde es 2004 aufgenommen Foto: Editpress/Alain Rischard

Durfte natürlich auch nicht fehlen: Rollstuhlbasketball

Durfte natürlich auch nicht fehlen: Rollstuhlbasketball

LPC-Präsident Marc Schreiner tritt zurück

Ein Kapitel Sportgeschichte geht am kommenden 31. Dezember zu Ende. Seit 1985 ist Marc Schreiner Mitglied im Vorstand des heutigen Luxembourg Paralympic Committee (LPC), vormals Behindertensportverband (FSLH). 1989 übernahm der dreifache Paralympics-Teilnehmer (New York 1984, Barcelona 1992, Atlanta 1996) den Vorsitz des LPC, den er immer wieder weiterentwickelt hat. Höhepunkte seiner langjährigen Amtszeit sind ohne Zweifel der Bronzemedaillengewinn von Tom Habscheid in Paris sowie die Auszeichnung des Para-Sportlers als Sportler des Jahres. Als Bogenschütze hat Schreiner an zwei Europameisterschaften sowie einer Weltmeisterschaft teilgenommen und war sowohl Landesmeister im Indoor als auch im Outdoor. Auch in der FLTA hatte er Verantwortung als Verbandspräsident (1981-1989) übernommen. Heute ist das LPC, das mit viel Optimismus in die Zukunft schauen kann, mit vielen Para-Sportlern in zahlreichen Sportarten gut aufgestellt – ein Verdienst von Schreiner. Sein Nachfolger ist noch nicht bekannt, eins ist jedoch klar: Er wird in große Fußstapfen treten müssen. (P.F.)

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