Kunstturnen
Gute und schlechte Nachricht für die Luxemburgerin Céleste Mordenti
Sie schreibt immer neue erfolgreiche Kapitel des luxemburgischen Turnsports: Nachdem Céleste Mordenti als erste luxemburgische Turnerin eine Medaille bei einem Weltcup gewinnen konnte, sorgt sie mit einem nach ihr benannten Elemente ebenfalls für eine Premiere. Dennoch wird die Luxemburgerin verletzungsbedingt auf die WM Mitte Oktober verzichten müssen.
Im internationalen Kunstturnen gibt es seit der letzten Woche offiziell ein Element, das als „Mordenti“ eingetragen ist Foto: Editpress/Luis Mangorrinha
Es ist ein weiterer historischer Moment für Kunstturnerin Céleste Mordenti: Die FLGym-Athletin hat nun offiziell ein Element, das nach ihr benannt ist. Zum ersten Mal hat die Luxemburgerin den Abgang am Schwebebalken, der aus einem gehockten Rückwärtssalto mit zwei Schrauben besteht, im Mai, beim Weltcup in Varna fehlerfrei geturnt. Da bisher noch keine Turnerin diesen bei einem großen internationalen Wettkampf gezeigt hat, hatte Mordenti das Anrecht darauf, dass dieses Element nach ihr benannt und im offiziellen Regelwerk des internationalen Turnverbandes FIG als „Mordenti“ eingetragen wird.
In der vergangenen Woche bestätigte der Weltverband nun, dass das technische Komitee „den Mordenti“ akzeptiert hat. Es ist eines von fünf neuen Elementen, das in dieser postolympischen Saison aufgenommen wurde. Céleste Mordenti ist somit die erste luxemburgische Turnerin, deren Namen nun ein Element trägt.
Es ist eine positive Nachricht für eine sportlich doch schwierigere zweite Saisonphase der FLGym-Turnerin. Vor drei Wochen konnte Céleste Mordenti aufgrund einer Fußverletzung nicht am Weltcup in Paris teilnehmen. Diese stellt sich nun als schwerwiegender heraus als anfänglich gedacht. Somit wird die Luxemburgerin auf das Saisonhighlight, die Weltmeisterschaft in Jakarta, die am 19. Oktober beginnt, verzichten müssen.